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Die Tröster - Kapitel 2

 Die

Tröster

Die Geschichte von Mara, der Träumerin, ihren Vorfahren und deren Leben

 Kapitel 2

Vor mir stand etwas, was sich kaum beschreiben lässt, es war groß und sah aus wie ein Pferd, nur hatte es riesige Engelsflügel, es war wirklich ein Pegasus. Ich konnte es nicht fassen, doch es stand da und ich träumte auch nicht.

 „Was schaust du mich so an, noch nie ein Pegasus gesehen?“, fragte das weiße Geschöpf der Fantasie.  Ich erschrak mich so sehr, dass ich kurz aufschrie, doch dann beruhigte ich mich und fragte: „Sprichst du wirklich mit mir oder träume ich?“

„Ne, du träumst nicht, ich spreche wirklich mit dir! Aber nur du kannst mit uns Fabelwesen reden, da du diese Begabung in dir trägst und weil du in letzter Zeit so deprimiert warst, haben wir uns gedacht, dass es an der Zeit ist dich einzuweihen und wir hoffen, dass wir dich nicht allzu sehr erschreckt haben!“

 „Na ja, es ging, so ein bisschen habe ich mich schon erschreckt!“

„Das tut uns furchtbar leid, wir wollten es  nur etwas lustiger gestalten!“

 „Ist schon in Ordnung, es war ja auch aufregend!“

 Ich stand auf und schaute mich um, jetzt standen verschiedene Wesen, die ich noch nie in meinem Leben gesehen hatte, in einem Halbkreis um mich herum. Da waren zwei Vögel, der eine stand in Flammen und der andere leuchtete und glitzerte in allen Farben. Das mussten zwei verschiedene  Arten von Phönixen sein. Ich war erstaunt wie viele verschiedene Formen und Gestalten es von Fabelwesen gibt. Da war zum Beispiel ein Einhorn, das hatte ein Horn ganz aus Regenbodenfarben gemacht.

 „Ähm Pegasus“, fing ich an, „wärst du so freundlich mich zu meinem Großvater zu fliegen, denn er hat mir versprochen, heute eine wunderschöne und fantasievolle Geschichte zu erzählen und das möchte ich nicht verpassen!“

 „Ja klar, das mache ich sogar liebend gerne, denn ab jetzt bist du ja unsere neue Prinzessin!“                                                                                                           „Eure Prinzessin? Was meinst du damit?“

„Das wirst du heute in der Geschichte erfahren, also steig endlich auf und halt dich gut fest!“                                                                                                                      Ich verstand zwar rein gar nichts, aber ich gehorchte und stieg auf. Der Flug fühlte sich wie eine sanfte Brise an und war wunderbar. Als wir bei meinem Opa ankamen stand er schon in seinem Garten und erwartete mich.

 „Ahh! Mara und Ming, da seid ihr ja endlich!“, rief er in meine Richtung

 „Wer ist Ming?“, fragte ich.

„Das bin ich!“, antwortete der Pegasus, bevor sie davonflog. Ich wollte ihm noch hinterher rufen, doch es war schon über alle Berge, dann ging ich einfach in das Haus meines Opas. Mein Opa bat mich, mich zu setzen und holte mir ein Glas Milch aus der Küche.

 

12.6.15 16:27

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