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Die Tröster - Kapitel 1

 Die

Tröster

Die Geschichte von Mara, der Träumerin, ihren Vorfahren und deren Leben

Kapitel 1

Der Zug stand und es war schwarz wie die Nacht, obwohl es erst 12 Uhr mittags war. Um den Zug schlich irgendjemand oder irgendetwas, aber von all diesem Chaos bekam ich im Moment nichts mit, denn meine eigene Welt brach gerade in sich zusammen. Ich hatte gestern ein Tor zu einem verzauberten Wald gefunden. In diesem Wald lief man auf Schlingen und Wurzeln. Es gab einen See aus dem tranken viele Fabelwesen und auf einmal stand er vor mir, jemand der mir allzu bekannt vor kam! Und dieser jemand entschuldigte sich für etwas was ich in diesem Moment noch nicht verstanden hatte! „Es tut mir leid! Das mit Bob! Ich wollte das nicht ,wirklich, aber ich liebe dich!“, rief mir die Gestalt zu. Danach war sie verschwunden und in diesem Moment wurde mir bewusst in welcher ernsten Lage ich jetzt gerade steckte.

Ich erschrak, als meine Mutter mich rief. Ich rannte in Richtung aus der die Stimme kam, erst dann sah ich was genau geschehen war. Der Zug steckte fest und zwar in einem Tunnel, ich verstand nichts mehr, wie konnte ein Zug stecken bleiben? Und warum ausgerechnet mein Zug? Egal erst mal musste ich meine Mutter finden. Sie musste ja irgendwo hier sein, aber wo? Endlich hatte ich sie gefunden, sie stand in der Fahrerkabine und diskutierte lauthals mit dem Fahrer!

„Wenn ich sage anhalten meine ich doch nicht in einem Tunnel aus dem wir nicht mehr raus kommen!“, schnauzte sie den Fahrer an.                                                    

„Ja, aber Miss Black, sie sagten doch „Egal wo“!“, stotterte der Mann.                           

„Mama, hier bin ich!“, rief ich ihr zu.

„Mara, Schatz zum Glück geht es dir gut! Ist alles in Ordnung? Bist du verletzt?“,

„Keine Sorge Mama, mir geht es gut! Was machst du denn hier?“, fragte ich sie verwirrt.

„Aber Schatz, hast du etwa vergessen, dass ich die neue Leitende, der Fahrgesellschaft RMV bin?“                                                                                        „Nein, aber mich wundert es nur, dass du hier in meiner normalen 13:07 Bahn mitfährst und dann auch noch von dem Zugfahrer verlangst, dass wir anhalten!“

„Ich weiß das ist unlogisch, aber hätten wir nicht angehalten, stünde der Zug jetzt in Flammen, denn der Tank hat während der Fahrt einen Riss bekommen.“

„Oh je, und wann kommt unsere Rettung?“

 „Ähh, in zirka vier Stunden!“, meinte meine Mutter verlegen.

 „In vier Stunden?! Nicht dein Ernst!“

 „Leider doch! Aber wenn du magst kannst du auf meinem Laptop ins Internet!“

Ich will aber gar nicht ins Internet, kapiert die das überhaupt, ich will nach Hause. Ich bin schon frustriert genug. Ich rannte in mein Abteil zurück und kauerte mich in meinen Sitz. Plötzlich zerbrach die Fensterscheibe, ich erschreckte mich so sehr, dass ich die Augen zu hielt und als ich sie wieder öffnete saß ich nicht mehr im Zug sondern auf einer Lichtung im verwunschenen Wald. Wie war ich hierhergekommen?

12.6.15 10:29

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